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Meine persönlichen Lieblingslehrer: International Edition

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Yoga-Gurus. Persönlichkeitskult. Yoga-Rockstars. Yoga-Lehrer, die in der Welt rumkurven, an den Fundamenten deiner Existenz rütteln und sich dann wieder verziehen. Ich bin kein großer Fan von Selbstdarstellern und vor allem nicht der Stutenbissigkeit unter Yogalehrer(innen). Ich bin davon überzeugt, dass jeder Lehrer und jede Lehrerin etwas Einzigartiges zu bieten hat und damit verschiedene Menschen in verschiedenen Phasen ihres Lebens anspricht. Das hier sind meine.

Einer der Gründe, warum ich doch nie die Iyengar-Lehrerausbildung gemacht habe, war diese „Verehrung“ vor dem Altmeister. Ana Forrest, die Begründerin von Forrest Yoga, sagt ganz ausdrücklich, dass sie niemandes Guru sein will – dennoch habe ich schon viele Forrest-Lehrer erlebt, die sie auf dieses Podest schieben. Die blind alles glauben, was Ana sagt und mit Klauen und Zähnen dafür kämpfen.

Dennoch gibt es ein paar Senior-Lehrer, denen ich persönlich viel zu verdanken habe. Weil sie meine persönliche Yogapraxis verändert haben oder mich auf meinem Weg als Lehrerin bestärkt haben.

Diese Damen (ja, allesamt Damen!) möchte ich euch heute vorstellen. Einige sind irgendwie berühmt, andere nicht. Sucht sie auf, wenn ihr mal eine Ausrede braucht, um zu verreisen und eine Reise um eine Yogaklasse oder einen Yoga-Workshop plant 😊

Anna Trökes, Berlin

Ja, keine Geringere als eine der ältesten amtierenden deutschen Yogalehrerinnen war meine allererste Yogalehrerin. Mein erster Berührungspunkt mit Yoga war im Alter von 15 Jahren ein Herzöffner-Workshop von Anna in Köln, zu dem eine Freundin mich geschleppt hat. Und obwohl der Altersdurchschnitt an diesem Nachmittag dreimal so alt war wie ich, hat es etwas in mir entfacht. Ich war schon sehr lange nicht mehr in einem Kurs von Anna, aber liebe ihre Bücher, besonders auch das Buch „Yoga der Verbundenheit: Die Kraft des Herzens wahrnehmen und entfalten“ aus dem Jahr 2017. Anna hat fachlich unglaublich viel drauf und so sehr sie auch mit dem Herzen dabei ist, so sehr hat auch alles Hand und Fuß.

Wie viele Senior-Lehrer gibt Anna heute vorwiegend Teacher Trainings: https://prana-yogaschule.de/seminare_im_ueberblick/

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Erin Motz (Bad Yogi), Nizza/The Internets

Waaaas, ein Online-Yogi? Und dann noch ein amerikanisches Girlie? Jupp… und dann ist dieser “Senior Teacher” auch noch 2 Jahre jünger als ich (aber unterrichtet mehr als 10 Jahre länger).

Nachdem meine Yoga-Praxis viele Jahre nur auch ein paar Sonnengrüßen und faulen Stretches die Woche bestand, hat Erins Online-Angebot mein Yogafeuer wieder entfacht, als ich während meiner Zeit in Japan angeödet war vom kuscheligen Yoga-Angebot in Osaka. Dank ihren Online-Klassen habe ich erstmalig „fortgeschrittene“ Asanas wie das Rad, die Krähe und auch den Kopfstand (aua!) gemeistert… was mich dann letztendlich zu Forrest Yoga brachte, als ich gemerkt habe, Kopfstand ist jetzt doch nicht so geil für den Nacken.

Ihr Fokus ist auf Vinyasa/Power Yoga mit intelligentem Sequencing. Total anders als die anderen Yogastile, die ich sonst praktiziere, aber einfach herrlich erfrischend. Manchmal wird ihr nachgesagt, sie sei nicht spirituell genug, dabei gibt es eine Menge Meditationen und Anstöße dazu, über die eigenen ethischen Grundprinzipien nachzudenken. Erin ist herrlich erfrischen und undogmatisch. Außerdem hat die Gute eine fundierte anatomische und sportmedizinische Ausbildung. Wenn Vinyasa, dann Bad Yogi.

Mehr Infos unter www.badyogi.com

Julie Rakus, Wien

Julie ist Ärztin, was generell mein Vertrauen erweckt; ich finde, es ist eine gute Idee, ein klares Konzept vom menschlichen Körper zu haben, wenn man Leuten sagt, was sie mit ihrem Körper tun sollen. Sie bietet Online-Klassen über die österreichische Plattform Yogamehome an, führt aber auch ein Studio in Wien.

Julies fundiertes Fachwissen und spielerischer Umgang mit verschiedenen Yogastilen haut mich immer wieder um; auch wenn ich sie tatsächlich noch nie persönlich getroffen habe.

Ihr findet sie unter: https://www.feelgoodstudio.at/julia-rakus/

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Erica Mather, New York

Manchmal mache ich auch wirklich selbst das, was ich in meinen Yogastunden predige: Auf das Bauchgefühl und die Intuition hören. Zu einem Zeitpunkt, an dem ich am liebsten Forrest Yoga auf den Mond geschossen hätte, fand ich Ericas Blog und fühlte mich so viel mehr angesprochen als von den anderen Forrest Yoga Guardians (Senior-Lehrern). Ein paar Monate später fand ich mich im Forrest Yoga Mentorship in New York und muss sagen: Das gehörte zu den besten Dingen, die ich jemals in meinem Leben getan habe. Ich kann mit Recht und Fug behaupten, dass ich in den 8 Tagen mehr gelernt habe als in der ganzen 26-tägigen Forrest Yoga Lehrerausbildung. Über mich, über andere Menschen, über Yoga.

Erica unterrichtet mit einem therapeutischen Fokus und beschäftigt sich sonst viel mit den Themen Selbstliebe und Body Image, und zwar nicht im Rosawolken-Glitzerbad-Instagram-Modus. Im April 2020 kommt ihr erstes Buch raus (bestellst du hier).

Sie legt trotz ihrer langen Unterrichtserfahrung Wert darauf, ein „Daily Teacher“ zu sein. Das heißt: Sie jettet kaum in der Welt herum, gibt keine Teacher Trainings und versammelt auch sonst keinen kultmäßigen „Tribe“ um sich herum. Meistens gibt sie einfach ganz normale Studiokurse. Es ist ihr wichtig, zuverlässig für Menschen da zu sein und sie in ihrem Wachstum zu unterstützen, mit Herz und einer Menge Verstand (so sehr mancher „Feel more, think less“-Yogi das verteufeln mag).

Mehr unter: http://www.ericamather.com/

Und ein toller Podcast mit Erica über Forrest Yoga: https://soundcloud.com/yoga-international/yoga-talk-podcast-58-talking-forrest-yoga-and-body-positivity-with-erica-mather

Vom 10. – 12. Januar gibt Erica übrigens ein paar Workshops bei Indaba Yoga in London. Wenn jemand Lust auf einen City-Trip hat, während das Pfund so niedrig und der Brexit noch nicht durch ist 😊 Ich bin auch dabei und falls du’s nicht weißt: Ich habe den Großteil meines Lebens in dieser Stadt verbracht. Falls du Lust auf eine echte Local-Stadtführung hast 😉

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Dages Juvelier Keates, New York & überall

Katonah Yoga ist eine Hatha Yoga Variante, die wie Forrest Yoga aus den USA kommt und seit 40 Jahren existiert, aber sogar noch weniger bekannt ist als Forrest Yoga.

Wie auch Ana Forrest hat Nevine Michaan, Begründerin dieses Stils, Yoga aus sehr ungewöhnlichen, kreativen Blickwinkeln betrachtet. Katonah beruft sich viel auf traditionelle chinesische Medizin und Geometrie, es wird viel geredet und in Bildnissen gesprochen. Wie bei Forrest Yoga gibt es bei Katonah Yoga auch viele Hilfsmittel (Backbend über einem Stuhl mit fünf Blöcken und eingeschnürt in Gurte gefällig?) und Assists durch den Lehrer. Aber in vielerlei Hinsicht wiedersprechen sich die Stile krass. Ich bin und bleibe fasziniert.

Das Besondere daran: Alle Katonah Yoga Lehrer haben mindestens eine andere Yogalehrer-Grundausbildung, und bei Katonah zählt jeder Workshop und sogar jede besuchte Unterrichtsstunde als ein Anteil am Katonah Teacher Training.

Ich habe jetzt ein paar davon besucht und muss leider sagen: Es gibt sehr viele Dinge, mit denen ich nicht einverstanden bin in der Welt des Katonah Yoga.

Aber eine Lehrerin hat mich mehr beeindruckt als alle anderen, und das ist Dages Juvelier Keates, bei der ich auch meinen ersten Katonah Workshop zum Thema Assists absolviert habe.

Dages ist politisch, queer, lebensbejahend wie sonst niemand, den ich kenne und wie die anderen Damen auf dieser Liste einfach so total normal.

Momentan tourt sie durch Europa, also schaut auch gern mal als Nicht-Lehrer in einem 40 Stunden Workshop vorbei!

Infos unter: https://www.dagesjuvelierkeates.com

Wie schaut’s bei dir aus? Welche Lehrer haben dich beeinflusst? Online, in Persona an deinem Wohnort oder in der großen weiten Welt?

Forrest Yoga Leitfaden für Zuhause

Natürlich wünschen wir uns als Yogalehrer, dass du regelmäßig in unsere Klassen kommst, schließlich leben wir und das Studio davon.

Aber viel wichtiger, als wie oft du im Studio die Matte ausrollst, ist deine eigene Yogapraxis zuhause. Ich würde sogar behaupten, 3 Mal die Woche 20 Minuten Yoga praktizieren ist viel wirksamer als einmal die Woche 90 Minuten. Trotzdem ist ein Kurs gemeinsam mit anderen, im längeren Format und mit Lehrer-Assists ein ganz anderes, intensiveres Erlebnis, ganz besonders beim Forrest Yoga, wenn alle synchron in Ujayyi atmen und man gemeinsam von der Wand rutscht 😉

Ganz häufig fragen mich Teilnehmer, wie sie denn Zuhause ihre Yogapraxis strukturieren können, sodass es “noch richtiges Forrest Yoga ist”. Deswegen habe ich dir eine kleine Übersicht gebastelt, in der die “Must-Have”-Elemente einer Forrest Praxis in der richtigen Reihenfolge aufgeführt sind.

Mache ich mich jetzt selbst arbeitslos damit? Nein. Das hier ist ein Leitfaden für eine mögliche Praxis mit B-Serien. Die Grundbewegungen im Forrest Yoga und die Bauchübungen lassen sich in einer einfachen Infografik nicht erklären. Die Grafik setzt voraus, dass du bereits Erfahrung mit Forrest Yoga hast und in dieser Praxis keine fortgeschrittenen Asana wie intensive Twists, Rückbeugen oder Armbalancen üben willst. Denn dabei gibt es eine Menge anderer Dinge zu beachten; nicht umsonst gibt es ja Yogalehrerausbildungen, die tausende von Stunden in Anspruch nehmen.

DISCLAIMER: Das hier ist nicht “DIE FORREST YOGA SEQUENZ”; das gibt es nämlich nicht. Man könnte eine Forrest Yoga Klasse bis aufs Savasana vollkommen anders strukturieren und es wäre noch immer Forrest Yoga. Allerdings ist das hier ist eine sehr übliche, simple Struktur, die sich gut eignet, wenn man mal einfach “losyogen” möchte. Viel Spaß damit!

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Yoga fürs Büro – Im Sitzen, für unterwegs

Diese Woche bauen wir ein bisschen an das Video der letzten Woche an mit ein paar einfachen Yogaübungen, die du jederzeit im Sitzen machen kannst, um Hände, Schultern und Nacken zu entlasten. Dafür brauchst du nur ein paar Minuten – baue doch eine dieser Übungen nach jeder Stunde ein, in der du sitzend arbeitest und lass mich wissen, was das bei dir verändert!

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Forrest Yoga Wrist Stretches (Deutsch)

Wann hast du das letzte Mal etwas für deine Hände, Finger und Handgelenke getan? 99% der Zeit nutzen wir unsere Hände und Finger, um sie nach innen zu bewegen – beim Tippen, Greifen, Festhalten. Mit der Zeit kann das ganz schön verkrampfend wirken, auch wenn du vielleicht glaubst, dieses “Krallengefühl” ist ganz normal – das muss es nicht sein!

Im Forrest Yoga machen wir deswegen vor jeder Klasse (wenn Zeit ist) diese Übungen für Hände, Handgelenke und Finger. Neben der Tatsache, dass diese Übungen fantastisch für jeden sind, der mit seinen Händen arbeitet, bereiten sie die Hände und Handgelenke auch auf alle Yogaposen vor, in denen wir diese Körperteile belasten, vom herabschauenden Hund und der Kobra bis hin zu fortgeschrittenen Armbalancen.

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Ujayyi Atmung mit Video-Anleitung

07fa303f603c098a00a3db3d35689229--darth-vader-dark-side.jpgHattest du schon einmal dieses Erlebnis, dass du in einem Yogakurs warst und alle so krass laut atmen? Dieses laute Atmen ist die sogenannte “Ujayyi-Atmung”, die beim Ashtanga-Yoga, Forrest Yoga und einigen anderen Yogastilen zum Standard gehört.

Das Wort “Ujayyi” kommt aus dem Sanskrit und heißt so viel wie “siegreich”… siegreich über den Alltag, in dem wir oft die Flach- und Schnappatmung praktizieren 😉 Bei der Ujayyi-Atmung wird dein parasymphatisches Nervensystem stimuliert. Dein Gehirn schaltet um in eine andere Frequenz, von Alpha nach Beta. Vom Stress- in den Ruhemodus. Dieses Nervensystem glaubt zwar, es sei autonom, aber der schlaue Yogi weiß, wie er es manipuliert.

Um das zu üben, brauchst du zum Glück keinen Doktortitel (auch wenn der nicht schaden kann). Im folgenden Video kannst du es mit mir üben, indem du dir vorstellst, du hauchst einen beschlagenen Spiegel an.

Lust auf mehr Infos auf der Yogawelt und kostenlose Online-Klassen? Abonniere den Newsletter, um auf dem Laufenden zu bleiben und übe deine Ujayyi-Atmung ganz anonym im monatlichen Online-Livestream 🙂

Was ist denn bitte Forrest Yoga?

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Photo by veeterzy on Pexels.com

Vorab: Nein, man macht es nicht im Wald, da wäre es in der Regel zu zugig… Regenwald ginge vielleicht 😉 Die Baum-Pose gibt es im Forrest Yoga, kommt aber nicht allzu oft vor. Naturverbundenheit ist ein großer Aspekt der spirituellen Forrest Yoga Praxis, aber in einem normalen Kurs wirst du davon weniger erleben.

Forrest Yoga ist eine intensive, kraftvolle Yoga-Art, die von Ana T. Forrest in den letzten 40 Jahren in Anlehnung an verschiedene Yogastile entwickelt wurde. Erfahrenere Yogis werden vieles Widererkennen, besonders aus den Stilen Iyengar, Sivananda und Ashtanga Yoga.

Forrest Yoga basiert auf klassischem Hatha Yoga, ist aber speziell an den heutigen westlichen Lebensstil angepasst. Forrest Yoga kann heilend wirken, auf jeden Fall spendet es viel Kraft: Der Fokus liegt auf dem längeren Halten von Posen und dem Lösen von körperlichen sowie inneren Blockaden.

Ganz besonders einzigartig sind die Grundbewegungen im Forrest Yoga: Aktive Füße und Hände, ein entspannter Nacken (kein „schau nach oben“, ganz im Gegenteil), Bauchübungen, welche die Körpermitte kräftigen, der „Shoulder Wrap“, mit dem die Schulter- und Oberkörpermuskulatur stabilisiert wird.

Ana Forrest hat ein bewegtes Leben geführt, von Misshandlung im Kindesalter über Essstörungen, Sucht und vieles mehr – daher wird trotz des scheinbar körperlichen Fokus viel Wert auf die Verbindung zwischen Körper und Geist und emotionale Weiterentwicklung gelegt.

Forrest Yoga hilft, Körper, Geist und Seele in Einklang zu machen, und zwar ganz praktisch spürbar!

Vier Grundpfeiler

Forrest Yoga basiert auf den vier Grundprinzipien Atem, Kraft, Authentizität und Spirit – was genau damit gemeint ist, habe ich in einem kleinen Video zusammengefasst.

Eine typische Forrest Yoga Klasse

Was erwartet dich also in einer Forrest Klasse? Die meisten offenen Stunden sind 75 oder 90 Minuten lang. Idealerweise wird in einem auf ca. 26 – 28 Grad beheizten Raum geübt, das ist aber nicht immer der Fall. Wir nutzen viele Hilfsmittel und sehen sie als viel mehr als eine „Krücke“ für Anfänger. Daher gilt, auch wenn du schon viele Jahre Yogaerfahrung hast: Nimm dir die Hilfsmittel, die der Lehrer zu Beginn der Stunde ankündigt!

Die Klasse beginnt mit einem kleinen inneren Check-In, bei dem der Lehrer auch den Intent, das Thema der Stunde vorstellt. Darauf folgen Atemübungen, die dir helfen, mehr in dich hinein zu spüren. Nach ein paar Aufwärmposen folgen die einzigartigen Forrest Yoga Bauchübungen, die dein Core und den Rücken stärken, aber auch vor allem deine emotionale Durchhaltekraft 😉

Weiter geht es mit einer bunten Mischung aktiver Posen. Dazu können klassische Sonnengrüße gehören, aber auch Umkehrhaltungen, verschiedene Varianten der Brücke und stehende Posen.

Manchmal erinnert die Abfolge an einen Vinyasa-Kurs, bei dem zwischen 2-3 stehenden Posen ein halber Sonnengruß eingeschoben wird, mal gibt es eine intensive „stehende Serie“, bei der 7-15 Posen auf einer Seite eingenommen wird und dann erst zur anderen Seite gewechselt wird (keine Sorge, in einem gemischten Kurs sind es eher unter 10 Posen hintereinander). Die Posen werden zunehmend intensiver, bis zum „Apex“, dem Höhepunkt der Klasse. Je nach Level der Klasse kann das ganz unterschiedlich sein. Darauf folgen ein paar Posen zum Herunterfahren und natürlich das Savasana.

Wenn du jetzt Forrest Yoga googelst und irre Vorführungen mit vielen Umkehrhaltungen, Armbalancen und Handständen findest: Das wird dir in einer offenen Yogastunde nicht begegnen, vielleicht aber in einem Forrest-Workshop oder einer längeren Klasse (auch bekannt als „Intensives“).

Generell sind alle Klassen so konzipiert, dass Anfänger, Fortgeschrittene, Junge, Alte, Gesunde, Verletzte und auch Schwangere an jeder Forrest Yoga Stunde teilnehmen und individuell gefordert und gefördert werden.

Apropos individuell: Ganz besonders sind im Forrest Yoga die vielen Hilfestellungen („Hands-on assists“) durch den Lehrer. Sie sind meist weniger eine Korrektur als eine Einladung, mehr in dich hinein zu spüren.20190217-_GKU7358.jpg

Manchmal möchte man lieber nicht berührt werden – ich gehöre selbst zu denen, die das sehr kritisch sehen! Viele Yogalehrer wollen einen irgendwie „zurechtbiegen“, das ist unangenehm und fühlt sich zu invasiv an. Forrest Yoga Lehrer üben diesen Kontakt aber ganz intensiv ab dem ersten Tag ihrer Lehrerausbildung und bilden sich auch ständig in diese Richtung fort. Lass dich gern darauf ein!

Für wen ist Forrest Yoga?

Forrest Yoga ist perfekt, wenn du einen anspruchsvollen Job hast – egal, ob im sitzen oder durch körperliche Arbeit und ständige Bewegung. Du kannst ausgeglichener werden, innere Ruhe finden und gleichzeitig deinen Körper stärken.

Besonders, wenn du mit Verletzungen oder chronischen Erkrankungen kämpfst, kannst du mit Forrest Yoga aktiv zur Selbstheilung beitragen.

Um Forrest Yoga zu praktizieren, musst du weder erfahren, noch fit oder flexibel sein, aber durchaus neugierig und gewillt, deine ausgetretenen Pfade zu verlassen.

Du möchtest regelmäßig mehr über Yoga lernen und über meine kommenden Workshops und Events (auch immer wieder mal einen Anfänger-Workshop) informiert werden? Abonniere den Newsletter und erhalte Zugang zu einer monatlichen kostenlosen Forrest Yoga Klasse per Livestream.

 

Das erste Mal Yoga: Das solltest du wissen

20190217-_GKU7329Du hast also beschlossen, dass du Yoga ausprobieren willst. Herzlich Willkommen!

Doch dann schaust du auf die Webseiten von Yogastudios und verstehst nur Bahnhof. Bikram, Kundalini, Hatha, Power, Forrest, Vinyasa, Yin… wer soll denn da bitte durchblicken? Wer noch nie Yoga gemacht hat, dem kann diese Welt ein bisschen unheimlich und vielleicht sogar ein bisschen kultmäßig vorkommen. Auf Bildern in den Medien sieht es so aus, als wüsste jeder zu 100 %, was er tut. Nachfolgend ein paar Tipps und antworten auf häufige Fragen, die ich von Yoga-Neulingen oft höre.

Wo soll ich Yoga üben?

Fitnessstudio: Na klar, es liegt auf der Hand, vielleicht hast du ja auch schon eine Mitgliedschaft in einem Studio, die du mehr ausreizen möchtest. Der Vorteil ist, dass die Teilnahme relativ günstig ist und Kurse in Fitnessstudios auch häufiger spezielle auf Anfänger zugeschnitten sind. Und natürlich kannst du vorher und nachher alle anderen Anlagen nutzen, vielleicht sogar die Sauna und den Pool. Viele Fitnessstudios bieten sogar Kinderbetreuung an.

Doch gerade im Fitnessstudio lohnt es sich, mehr über die Lehrer und den Yogastil zu erfahren. Am besten sprichst du mit der Rezeption oder einem der Trainer im Studio, welche die Trainer und Kurse kennen. Sie können dir am besten sagen, welcher Kurs für dich geeignet ist.

Der Nachteil hier: Kurse sind oft relativ groß (über 20 Leute sind keine Seltenheit), sodass auf deine individuellen Bedürfnisse weniger eingegangen werden kann. Die Räumlichkeiten sind meist eher zweckmäßig eingerichtet und man hört auch schon mal die Musik aus anderen Kursen oder dem Gerätebereich.

Yogastudio: In einem Yogastudio ist generell alles etwas ruhiger und friedlicher. Hier liegen keine Hanteln rum und niemand ist vorher mit Straßenschuhen über den Boden gelaufen, dem du beim Yoga ja sehr nahe kommst. Je nach Studio hast du hier eher die Möglichkeit, die spirituellen Aspekte des Yogas kennen zu lernen – das ist aber ganz abhängig vom Yogastil. Kurse in einem Studio kosten etwas mehr, aber die Kurse sind meist wesentlich kleiner und die Lehrer nehmen sich vor, während und nach der Stunde Zeit für jeden Teilnehmer.

Zuhause: Klar, du kannst auch zwischen zahlreichen Videos, Podcasts und mehr wählen und jederzeit, wann es dir passt, zuhause zu praktizieren. Wenn du beruflich viel reist oder im Schichtdienst arbeitest, ist es manchmal schwer, es zu öffentlichen Stunden zu schaffen. Oder du möchtest dich erst einmal herantasten und hast Angst, dich in einem Kurs zu blamieren…

Als Yogalehrerin möchte ich dir sagen: Du brauchst wirklich keine Angst haben! Die allermeisten Yogakurse sind vollkommen gemischt und ständig kommen Anfänger jeder Alterskategorie, mit unterschiedlichen Körpern und Fitnessleveln dazu.

Auch wenn du langfristig eher zu Hause praktizieren möchtest, empfehle ich jedem, zumindest für einige Wochen einen Einsteigerkurs zu besuchen, um sich die Grundlagen anzueignen. Wir sehen uns nicht selbst bei der Praxis. Selbst mit vielen Jahren Yogaerfahrung geht es mir so, dass mich andere Lehrer auf falsche Haltungsmuster hinweisen, und dafür bin ich sehr dankbar! Auch wenn du glaubst, Yoga ist eher sanft – wenn du dir eine falsche Technik aneignest, kannst du dir auf Dauer mehr wehtun, als es guttut.

Ich gebe einmal im Monat eine kostenlose Forrest Yoga Klasse per Facebook Livestream. Wenn du dabei sein möchtest, abonniere den Newsletter, um informiert zu werden.

Was soll ich anziehen? Was muss ich mitbringen?

Trage etwas, worin du dich frei bewegen kannst und worin du dich wohlfühlst. Das muss auf keinen Fall eine enge Yogaleggings sein! Die Kleidung sollte aber auch nicht so weit sein, dass sie schnell hochrutscht, wenn du dich bewegst.

Wenn du aber einen Kurs besuchen möchtest, bei dem der Raum beheizt ist, rate ich eher von Baumwolle ab, da dieser Stoff sehr schnell in einen nassen Lappen verwandelt, wenn du schwitzt.

Von Schwitzen gesprochen: Ein Handtuch ist immer lohnend, besonders, wenn du erstmal eine Yogamatte im Studio leihen möchtest. Ein großes Badehandtuch ist einfach angenehmer, da die Matten nicht überall nach jedem Kurs gereinigt werden (das gilt ganz besonders für Fitnessstudio).

Wenn du dir selbst eine Matte besorgen willst: Yogamatten sind relativ dünn, 0,2 bis 0,5 cm. Es gibt dickere Fitnessmatten aus Schaustoff, die allerdings eher für Pilates gemacht sind. Sie scheinen wunderbar zu polstern, aber leider sind sie nicht sehr rutschfest und eher nicht geeignet, um darauf zu stehen.

Eine wiederverwendbare Wasserflasche ist meist auch nützlich. Trinke gern etwas während der Stunde! Glasflaschen sind eher nicht geeignet, da schnell etwas zerbrechen kann. Nackte Füße + Boden + Scherben sind kein Erfolgsrezept.

Es gibt eine Menge „Yogaspielzeuge“ und Zubehör, das aber in Studios und auch Fitnessstudios zur Verfügung steht. Teste gern erst einmal, was sich für dich lohnt, bevor du viele Anschaffungen machst. Man muss wirklich nicht viel Geld investieren, um mit einer Yogapraxis zu beginnen.

Ist Yoga nicht religiös/spirituell? Muss man vegetarisch leben? Bin ich zu alt oder unfit, um Yoga zu machen?

Nein, nein und nein 😉

Yoga ist keine Religion. Einige Aspekte in einigen Yogastilen sind eng mit indischen Traditionen verbunden, aber der Großteil der heute angebotenen Yogaklassen ist es nicht. Dir zwingt niemand die spirituellen Aspekte auf, sie sind nur einer von vielen Teilen der Yogawelt.

Im Fitnessstudio liegt der Fokus häufig eher auf den körperlichen, „Fitness“-Aspekten von Yoga, während man in Studios therapeutischer und auch spiritueller arbeitet. Das ist eine große Verallgemeinerung: Ich unterrichte in meinen Fitnessstudio-Klassen das gleiche wie im Yogastudio. Bei beidem gibt es kein „Om“ und es wird auch nichts anderes gesungen. Atemübungen mache ich aber überall und auch meine Studioklassen haben einen körperlichen Fokus.

Du musst weder Vegetarier sein noch Nichtraucher noch keinen Alkohol trinken (naja, besser nicht direkt vor dem Yogakurs 😉). Viele Yogis befolgen ein philosophisches Prinzip, nachdem man keinem anderen Lebewesen schaden zufügen soll; aber ich habe auch schon mit anderen Yogalehrern Burgers und Pizzen gegessen!

Du bist niemals zu alt oder unfit, um mit Yoga anzufangen. Es gibt einen Stil und einen richtigen Kurs für jeden. Ich unterrichte Forrest Yoga, dort haben wir das Motto „Forrest Yoga ist for everybody who has a body“. Du musst auch nicht flexibel sein – es geht beim Yoga darum, Körper und Geist in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen, nicht darum, sich das Bein hinters Ohr zu klemmen.

Yoga bietet dir Raum, dich und deinen Körper in deinem eigenen Tempo besser kennen zu lernen, ohne Erwartungen oder Urteile.

Was sind denn bloß diese ganzen verschiedenen Yoga-Arten?

Ein gaaanz kleiner Überblick:

Hatha Yoga – Das „klassische“ Yoga. Hatha Yoga bezieht sich eigentlich auf jedes körperlich ausgeübte Yoga, bezeichnet aber heute eher eine nicht fließende Yogaform, bei der man die Posen etwas länger hält.

Vinyasa Yoga – Auch als „Flow“ Yoga bezeichnet. Sehr beliebt, ganz besonders unter jüngeren Semestern (in vielen Vinyasa-Klassen bin ich mit Anfang 30 schon alt!) – Die Posen werden fließend nacheinander eingenommen, man ist ständig in Bewegung. Für Yoga-Anfänger kann es schwer sein, zu folgen. Ja nach Lehrer wird hier oft nicht sehr auf eine gute Ausrichtung geachtet, sodass es eher für Menschen geeignet ist, die rundum gesund sind und schon Yogaerfahrung mitbringen. Oft wird hier Musik gemacht, das kann richtig Laune machen!

Bikram Yoga –  Auch bekannt als „Hot Yoga“. Eine immer gleiche Abfolge von 26 Posen. Es wird bei heißen 40 Grad geübt. Gut für alle, die den Kopf einfach mal ganz frei kriegen wollen.

Iyengar Yoga – Eine Yogarichtung, die sehr auf korrekte Ausrichtung fokussiert wird. Außerdem werden viele Hilfsmittel als Unterstützung verwendet. Die Lehrer genießen eine langwierige Ausbildung und haben sehr gutes anatomisches Fachwissen.

Forrest Yoga – Nein, kein Yoga im Wald 😉 Forrest Yoga ist an Iyengar Yoga angelehnt, man arbeitet aber etwas fließender (trotzdem langsam genug, dass genug Zeit bleibt, in sich hinein zu spüren). Besonders beim Forrest Yoga sind viele Hilfestellungen durch den Lehrer und die Möglichkeit, jede Pose an verschiedene Erfahrungslevel und auch Verletzungen anzupassen. Außerdem wird darauf geachtet, Schultern und Nacken zu entspannen und den ganzen Körper einzusetzen. Dadurch ist Forrest Yoga sehr gelenkschonend.

Yin Yoga – Ein passiver Yogastil, bei dem du dich mit viel Stille vertraut machen kannst. Yin-Yogaposen werden einige Minuten im Liegen oder Sitzen gehalten, ohne die Muskeln anzuspannen. Dadurch kannst du deinem Kopf eine Pause bieten und tiefliegende Verspannungen in Faszien und Gelenken lösen.

Meinen aktuellen Kursplan mit Forrest- und Yin-Yogakursen in Hamburg findest du hier.

 Muss ich bestimmte Verhaltensregeln berücksichtigen?

Bitte ziehe die Schuhe aus, bevor du den Yogabereich betrittst, denn wir arbeiten auch mit Händen und Gesicht sehr nah am Boden. In den meisten Yoga-Arten solltest du auch die Socken ausziehen, damit du bessern Halt auf der Matte hast (frag gerne den Lehrer, was passend ist).

Schalte dein Handy aus. Wenn du es unbedingt neben dir haben musst, schalte es auf stumm, damit du niemanden störst.

Komme pünktlich. Zu Beginn jeder Yogastunde wird das Thema der Stunde vorgestellt. Die Aufwärmübungen sind ein wichtiger Bestandteil der Stunde. Wenn du früher kommst, hast du nicht nur die Chance, eventuelle Verletzungen oder Einschränkungen mit dem Lehrer zu besprechen (bitte sei nicht schüchtern, wir sind da, um dir zu helfen), sondern auch in Ruhe mental anzukommen.

Wenn du zu spät kommst, wirst in den meisten Yogastudios vor verschlossenen Türen stehen, denn nach Kursbeginn sind keine Störungen erwünscht. Wenn du trotzdem zu spät bist und noch rein kommst, sei bitte leise, nimm dir deine Matte und richte dich ein.

Fast jede Yogastunde endet mit einer Endentspannung im Liegen. Das ist der beste Teil und keineswegs „unwichtig“! Wann bittet dich schon einmal jemand darum, still zu liegen und zu atmen, sonst nichts 😉 ?

Wenn du aber doch einmal frühzeitig gehen musst, sag es dem Lehrer möglichst vorher und verlasse den Raum leise. Wenn jemand wortlos meine Stunde verlässt, habe ich in erster Linie Angst, dass sich jemand verletzt hat oder es ihm nicht gut geht.

Was bedeutet „Namaste“? Muss ich das auch sagen?

Am Ende jeder Yogapraxis verabschieden wir uns mit dem Wort „Namaste“. Dieses Wort bedeutet so viel wie „All das Gute in mir ehrt und grüßt alles Gute in dir“. Manche interpretieren es auch als „das Heilige in mir/dir“. Es geht darum, einander Respekt zu zollen und das beste im Menschen zu sehen. Du kannst den Gruß gern erwidern, aber das musst du keinesfalls!

Ich weiß, dass viele Menschen ein Problem mit diesem Wort haben und auch mit dem „Verbeugen“ vorm Lehrer, die dabei geschieht. Das ist kein Zeichen der Unterwürfigkeit. Die Vorbeugung ist in vielen Kulturen einfach eine Grußgeste, wie bei uns das Händeschütteln. Der Lehrer steht beim Yoga definitiv nicht auf einem Podest oder soll von dir verehrt werden.

Du möchtest regelmäßig mehr über Yoga lernen und über meine kommenden Workshops und Events (auch immer wieder mal einen Anfänger-Workshop) informiert werden? Abonniere den Newsletter.

 

Was macht private Yogastunden besonders?

Bist du neugierig, wie Yoga dir helfen kann, aber unsicher, ob eine Gruppenstunde in einem Yogastudio für dich geeignet ist? Du praktizierst schon Yoga und möchtest an einer bestimmten Sache arbeiten? Wusstest du, dass du auch Yoga-Einzelstunden buchen kannst?  

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Ich unterrichte nicht nur Gruppen in Yoga- und Fitnessstudios, sondern spezialisiere mich auch auf das Unterrichten privater Yogastunden in Hamburg.

Forrest Yoga zeichnet sich durch die vielen Hilfestellungen und Berührungen durch den Lehrer aus, die du in einer Einzelsession ganz besonders genießen kannst. Eine Einzelstunde unterscheidet sich auf verschiedene Arten von einer Gruppenstunde: Vor jeder Stunde sprechen wir darüber, was du dir im Allgemeinen, aber auch speziell an diesem Tag von deiner Yogapraxis wünschst.

Ich liebe diese Form des Unterrichts, weil ich fest daran glaube, dass kein bestimmter Fitnessgrad, kein trendiges Studio, keine Gruppe oder erst recht keine fortgeschrittene Yogasequenz notwendig ist, um dich zu motivieren. Dazu braucht es nur EINEN Menschen, der dich unterstützt, dich inspiriert und genau dort ansetzt, wo du es am meisten brauchst, um deine Gesundheit und dein Wohlbefinden langfristig zu verbessern.

Im Folgenden habe ich ein paar Überlegungen zusammengestellt, warum private Yogastunden so besonders sind und sich von einer Gruppenklasse unterscheiden:

Eine private Yogastunde ist an DICH und deine individuellen Bedürfnisse angepasst

  • Du musst weder dem Lehrer noch dem Rest der Gruppe folgen; ich passe alles exakt an deine aktuelle Tagesform, deine Bedürfnisse, Herausforderungen und Ziele an
  • Alle Posen, Assists und Varianten sind speziell an deinen Körper angepasst
  • Du kannst erheblich schneller positive Veränderungen erleben, als es in einer Gruppenstunde möglich ist

Eine private Yogastunde kann dich zu deinem persönlichen Ziel führen

Selbst wenn du dich derzeit kaum bewegst oder an gesundheitliche Einschränkungen gebunden bist: Ich kann dir helfen, Yoga zu einem Bestandteil deines Lebens zu machen, sodass du auch allein Zuhause praktizieren kannst.

  • Wenn du andererseits professionell Sport treibst oder Sport als Hobby genießt, unterstütze ich dich gern bei der Arbeit auf ein bestimmtes Ziel hin; wir können auch spezielle Übungen einbauen, die dein Training ideal ergänzen.
  • Du praktizierst Yoga bereits in der Gruppe und hast eine spezifische Frage zu deiner Praxis oder möchtest lernen, wie du sie besser an deinen Körper anpassen kannst? Privatstunden können eine wunderbare Ergänzung zu deiner Yogapraxis sein, egal, ob du zuhause oder im Studio übst.

Ich bin 100 % für dich da

  • Ich bin an deiner Seite und begleite dich bei in jedem Moment, in jeder Pose, bei jeder Sequenz.
  • Stelle mir alle Fragen, die du immer schon fragen wolltest
  • Wir können uns die Zeit nehmen, eine Pose zu besprechen, genau anzusehen und dabei deine Verletzungen oder alles, was sich für dich seltsam anfühlt, genau zu beleuchten und Varianten zu finden
  • Wir müssen nichts tun, wozu du gar keine Lust hast!
  • Ich stehe dir auch über die privaten Yogastunden hinaus zur Verfügung: Du kannst dich im Laufe der Woche jederzeit mit Fragen, Beobachtungen und Gedanken an mich wenden.

Schluss mit Sorgen ums Parken, Straßenverkehr oder zu langen Wegen zum Yogastudio.

  • Wir können uns an einem Tag und zu einer Zeit treffen, die für dich am besten passt. Bei dir zu Hause, in deinem Büro oder wo auch immer du möchtest (natürlich sind je nach Verfügbarkeit auch Klassen im Yogastudio möglich).
  • Ich helfe dir, eine regelmäßige Yogapraxis aufzubauen.
  • Ich garantiere dir meine Zeit und unterstütze dich jede Woche.

Jede Stunde bietet dir genau das, was du brauchst.

  • In jeder Einzelstunde konzentrieren wir uns darauf, was dich an diesem Tag am besten unterstützt. Vielleicht hast du dir vorgenommen, an diesem Tag so richtig intensiv die Körpermitte zu konzentrieren, aber vor deiner Yogastunde fühlst du dich einfach müde und ausgelaugt und wünschst dir eine Stunde, um zur Ruhe zu kommen, dein Gleichgewicht zu finden und neue Energie zu tanken.

Eine private Yogastunde kann viele verschiedene Formen annehmen.

  • Es ist wichtig, die richtige Balance im Leben zu finden. Jede Stunde ist anders – körperlich und emotional – je nachdem, wie du dich an diesem Tag fühlst.
  • Die Wahl liegt ganz bei dir: Wir können uns ganz auf eine körperliche Praxis konzentrieren, die Kraft und Flexibilität aufbaut oder ich kann dir entspannende Yin Yoga Posen, einfache Atem- und Meditationstechniken näherbringen.

Wenn du Interesse an privaten Yogastunden hast, kontaktiere mich, um in einem kurzen Telefonat/per Mail all deine Fragen zu besprechen und zu sehen, ob wir zueinander passen.

Mit dem Stichwort “Solo” als Betreff biete ich dir deine erste Einzelstunde zum Sonderpreis von 50 € an (innerhalb von Hamburg, HVV-Bereich A).

Urban Sports Club & Co – Aus der Perspektive einer Yogalehrerin

„Hast du den Leuten gesagt, wir erhalten das gleiche Geld, wenn sie mit USC kommen? Das musst du aber richtigstellen.“

Uuuuuuuuuuuuuuuuuups. Faux-Pas des Jahres an einem gemütlichen gemeinsamen Abend, an dem einige Yogaschüler anwesend waren. Ehrlich gesagt: Nein, ich habe mir nicht exakt genau die Zahlungsmodalitäten von Urban Sports Club eingeprägt. Weil 90 % aller Yogalehrer nicht den Hauptteil ihres Einkommens durch Yoga erzielen. Auch ich nicht.

In einem Gespräch mit meiner Mentorin erwähnte ich, dass Yoga unterrichten und alles drumherum zwar 50 % meiner Zeit einnimmt, aber definitiv nicht einmal 30 % meines Einkommens erzielt. Die Reaktion: „Natürlich nicht. Yoga unterrichten ist nicht logisch. Aber denke daran, was dir Yoga unterrichten sonst noch gibt, das sich nicht in Geld aufwiegen lässt.“

Menschliche Verbindung. Mehr lernen über mich und andere Menschen, in jeder Yogastunde. Die Möglichkeit, jemandem einen Moment der Ruhe zu schenken. Und so unendlich viel mehr. Allein die Möglichkeit, eine Yogalehrer-Ausbildung zu machen und zu unterrichten, ist ein riesiges Privileg in dieser Welt.

woman standing and holding blue yoga mat
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An die Yogateilnehmer, besonders die Fortgeschrittenen, die vielleicht mal eine Lehrerausbildung machen möchten: Wenn man einrechnet, wie viel Zeit wir damit verbringen, Klassen vorzubereiten, vorher und nachher im Studio zu sein und zu unterrichten, dann noch Steuern, private Krankenversicherung (es sei denn, du hast noch einen Angestelltenjob…) – dann kommt unter dem Strich für Yoga unterrichten nicht viel mehr raus als ein Mindestlohn.

Ich werde von anderen Yogalehrern angegriffen dafür, dass ich meine Einstellung dazu ganz offen publik mache. Ich weiß, dass ihr hier lest, ganz besonders die, die in dem kuscheligen Nest der Festanstellung leben und jeden Pfennig drei Mal umdrehen.

Traditionell war Yoga ein Zeitvertreib für Aussteiger. Im Indien des 16. Jahrhunderts, als Yogis als nomadische Banden herumzogen und massenweise Orgien veranstalteten. Bevor die britische Regierung es deswegen untersagte (kein Witz, lest gern mehr zur Geschichte des Yoga…)

Daher stammt die Idee, dass man mit Yoga kein Geld verdienen sollte, weil es ein Dienst an die Menschheit ist. Genauso, wie die katholische Kirche *kein Geld verdient* (schon mal die fetten Bling-Bling-Katholikenkirchen gesehen?)… Dagegen tritt das 21. Jahrhundert an, in dem Leute heulen, sie könnten kaum überleben, haben aber gleichzeitig als Einzelperson eine 70-Quadratmeterwohnung in einer guten Lage in einer schicken europäischen Großstadt, ein Auto und fahren jeden zweiten Monat ein paar Tage nach Sylt, einmal im Jahr ein paar Wochen nach Bali. Life sucks.

person rolling green gym mat
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Die Realität ist diese: Wir wollen alle Geld sparen. Besonders aufgeklärte Frauen dieses Jahrtausends, die sich nicht auf Männer oder Kinder als Altersversicherung verlassen wollen. Eine Fitnessstudio-Mitgliedschaft in einem schönen Studio mit Auswahl, Wellness etc. kostet eben in einer Großstadt um die 100 € pro Monat. Das ist ein ordentlicher Betrag. Und dann noch mal genauso viel Kohle in einem Yogastudio lassen?!

Ich bin selbst immer mal wieder ein paar Monate Mitglied bei Urban Sports Club (die diesen Post hier definitiv nicht sponsern), wegen der Auswahl, der Möglichkeiten, mal was ganz anderes zu probieren, ohne große Hemmschwelle.

Als Yogalehrer liegt es mir am Herzen, dass Menschen alle Aspekte abdecken: Körper, Geist, Seele. 200 € pro Monat dafür ist schon eine hohe Hausnummer. Die paar Euro, die es für mich mehr oder weniger bedeutet, ob du direkt zahlst oder mit USC, sind mir vollkommen gleich.

Wenn du jetzt sagst, 100, 200 Euro, das ist doch nicht viel für Wohlbefinden und Weiterentwicklung: Herzlichen Glückwunsch zu deinem gigantischen Privileg. Es geht nicht jedem so und selbst wenn, legt man vielleicht auch die 100 € im Monat lieber auf die Seite. Ich bin erst Anfang 30, aber durch meinen brexit-bedingten Umzug von London nach Hamburg habe ich eines gelernt: Die Welt ändert sich schneller und unerwarteter, als du denkst. Ein kleines finanzielles Polster kann nie schaden.

Als jemand, der seit über 17 Jahren Yoga praktiziert, möchte ich sogar ausdrücklich darauf hinweisen, dass Yoga NICHT die Lösung für alles ist. Ganz besonders nur ein Yogastil bei einem Yogalehrer ist nicht das Ultimative. Jeder, der dir was anderes erzählt, hat nur den eigenen Kontostand im Hinterkopf. Ich habe zwar „meine“ 2 – 3 Yogastile gefunden, aber probiere immer mal wieder was Neues, um nicht in einen ollen Trott zu verfallen.

Und wenn jemand tiefer gehen möchte: Nimm das Geld, das du durch Mitgliedschaften sparst und investiere es in Workshops und andere Events, die tiefer gehen. In jedem Fall: Wie schön, dass du dich unter den hunderten von Möglichkeiten in deiner privilegierten Welt für meine Yogastunde entscheidest.

Namaste.