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Meine persönlichen Lieblingslehrer: International Edition

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Yoga-Gurus. Persönlichkeitskult. Yoga-Rockstars. Yoga-Lehrer, die in der Welt rumkurven, an den Fundamenten deiner Existenz rütteln und sich dann wieder verziehen. Ich bin kein großer Fan von Selbstdarstellern und vor allem nicht der Stutenbissigkeit unter Yogalehrer(innen). Ich bin davon überzeugt, dass jeder Lehrer und jede Lehrerin etwas Einzigartiges zu bieten hat und damit verschiedene Menschen in verschiedenen Phasen ihres Lebens anspricht. Das hier sind meine.

Einer der Gründe, warum ich doch nie die Iyengar-Lehrerausbildung gemacht habe, war diese „Verehrung“ vor dem Altmeister. Ana Forrest, die Begründerin von Forrest Yoga, sagt ganz ausdrücklich, dass sie niemandes Guru sein will – dennoch habe ich schon viele Forrest-Lehrer erlebt, die sie auf dieses Podest schieben. Die blind alles glauben, was Ana sagt und mit Klauen und Zähnen dafür kämpfen.

Dennoch gibt es ein paar Senior-Lehrer, denen ich persönlich viel zu verdanken habe. Weil sie meine persönliche Yogapraxis verändert haben oder mich auf meinem Weg als Lehrerin bestärkt haben.

Diese Damen (ja, allesamt Damen!) möchte ich euch heute vorstellen. Einige sind irgendwie berühmt, andere nicht. Sucht sie auf, wenn ihr mal eine Ausrede braucht, um zu verreisen und eine Reise um eine Yogaklasse oder einen Yoga-Workshop plant 😊

Anna Trökes, Berlin

Ja, keine Geringere als eine der ältesten amtierenden deutschen Yogalehrerinnen war meine allererste Yogalehrerin. Mein erster Berührungspunkt mit Yoga war im Alter von 15 Jahren ein Herzöffner-Workshop von Anna in Köln, zu dem eine Freundin mich geschleppt hat. Und obwohl der Altersdurchschnitt an diesem Nachmittag dreimal so alt war wie ich, hat es etwas in mir entfacht. Ich war schon sehr lange nicht mehr in einem Kurs von Anna, aber liebe ihre Bücher, besonders auch das Buch „Yoga der Verbundenheit: Die Kraft des Herzens wahrnehmen und entfalten“ aus dem Jahr 2017. Anna hat fachlich unglaublich viel drauf und so sehr sie auch mit dem Herzen dabei ist, so sehr hat auch alles Hand und Fuß.

Wie viele Senior-Lehrer gibt Anna heute vorwiegend Teacher Trainings: https://prana-yogaschule.de/seminare_im_ueberblick/

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Erin Motz (Bad Yogi), Nizza/The Internets

Waaaas, ein Online-Yogi? Und dann noch ein amerikanisches Girlie? Jupp… und dann ist dieser “Senior Teacher” auch noch 2 Jahre jünger als ich (aber unterrichtet mehr als 10 Jahre länger).

Nachdem meine Yoga-Praxis viele Jahre nur auch ein paar Sonnengrüßen und faulen Stretches die Woche bestand, hat Erins Online-Angebot mein Yogafeuer wieder entfacht, als ich während meiner Zeit in Japan angeödet war vom kuscheligen Yoga-Angebot in Osaka. Dank ihren Online-Klassen habe ich erstmalig „fortgeschrittene“ Asanas wie das Rad, die Krähe und auch den Kopfstand (aua!) gemeistert… was mich dann letztendlich zu Forrest Yoga brachte, als ich gemerkt habe, Kopfstand ist jetzt doch nicht so geil für den Nacken.

Ihr Fokus ist auf Vinyasa/Power Yoga mit intelligentem Sequencing. Total anders als die anderen Yogastile, die ich sonst praktiziere, aber einfach herrlich erfrischend. Manchmal wird ihr nachgesagt, sie sei nicht spirituell genug, dabei gibt es eine Menge Meditationen und Anstöße dazu, über die eigenen ethischen Grundprinzipien nachzudenken. Erin ist herrlich erfrischen und undogmatisch. Außerdem hat die Gute eine fundierte anatomische und sportmedizinische Ausbildung. Wenn Vinyasa, dann Bad Yogi.

Mehr Infos unter www.badyogi.com

Julia Rakus, Wien

Julie ist Ärztin, was generell mein Vertrauen erweckt; ich finde, es ist eine gute Idee, ein klares Konzept vom menschlichen Körper zu haben, wenn man Leuten sagt, was sie mit ihrem Körper tun sollen. Sie bietet Online-Klassen über die österreichische Plattform Yogamehome an, führt aber auch ein Studio in Wien.

Julies fundiertes Fachwissen und spielerischer Umgang mit verschiedenen Yogastilen haut mich immer wieder um; auch wenn ich sie tatsächlich noch nie persönlich getroffen habe.

Ihr findet sie unter: https://www.feelgoodstudio.at/julia-rakus/

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Erica Mather, New York

Manchmal mache ich auch wirklich selbst das, was ich in meinen Yogastunden predige: Auf das Bauchgefühl und die Intuition hören. Zu einem Zeitpunkt, an dem ich am liebsten Forrest Yoga auf den Mond geschossen hätte, fand ich Ericas Blog und fühlte mich so viel mehr angesprochen als von den anderen Forrest Yoga Guardians (Senior-Lehrern). Ein paar Monate später fand ich mich im Forrest Yoga Mentorship in New York und muss sagen: Das gehörte zu den besten Dingen, die ich jemals in meinem Leben getan habe. Ich kann mit Recht und Fug behaupten, dass ich in den 8 Tagen mehr gelernt habe als in der ganzen 26-tägigen Forrest Yoga Lehrerausbildung. Über mich, über andere Menschen, über Yoga.

Erica unterrichtet mit einem therapeutischen Fokus und beschäftigt sich sonst viel mit den Themen Selbstliebe und Body Image, und zwar nicht im Rosawolken-Glitzerbad-Instagram-Modus. Im April 2020 kommt ihr erstes Buch raus (bestellst du hier).

Sie legt trotz ihrer langen Unterrichtserfahrung Wert darauf, ein „Daily Teacher“ zu sein. Das heißt: Sie jettet kaum in der Welt herum, gibt keine Teacher Trainings und versammelt auch sonst keinen kultmäßigen „Tribe“ um sich herum. Meistens gibt sie einfach ganz normale Studiokurse. Es ist ihr wichtig, zuverlässig für Menschen da zu sein und sie in ihrem Wachstum zu unterstützen, mit Herz und einer Menge Verstand (so sehr mancher „Feel more, think less“-Yogi das verteufeln mag).

Mehr unter: http://www.ericamather.com/

Und ein toller Podcast mit Erica über Forrest Yoga: https://soundcloud.com/yoga-international/yoga-talk-podcast-58-talking-forrest-yoga-and-body-positivity-with-erica-mather

Vom 10. – 12. Januar gibt Erica übrigens ein paar Workshops bei Indaba Yoga in London. Wenn jemand Lust auf einen City-Trip hat, während das Pfund so niedrig und der Brexit noch nicht durch ist 😊 Ich bin auch dabei und falls du’s nicht weißt: Ich habe den Großteil meines Lebens in dieser Stadt verbracht. Falls du Lust auf eine echte Local-Stadtführung hast 😉

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Dages Juvelier Keates, New York & überall

Katonah Yoga ist eine Hatha Yoga Variante, die wie Forrest Yoga aus den USA kommt und seit 40 Jahren existiert, aber sogar noch weniger bekannt ist als Forrest Yoga.

Wie auch Ana Forrest hat Nevine Michaan, Begründerin dieses Stils, Yoga aus sehr ungewöhnlichen, kreativen Blickwinkeln betrachtet. Katonah beruft sich viel auf traditionelle chinesische Medizin und Geometrie, es wird viel geredet und in Bildnissen gesprochen. Wie bei Forrest Yoga gibt es bei Katonah Yoga auch viele Hilfsmittel (Backbend über einem Stuhl mit fünf Blöcken und eingeschnürt in Gurte gefällig?) und Assists durch den Lehrer. Aber in vielerlei Hinsicht wiedersprechen sich die Stile krass. Ich bin und bleibe fasziniert.

Das Besondere daran: Alle Katonah Yoga Lehrer haben mindestens eine andere Yogalehrer-Grundausbildung, und bei Katonah zählt jeder Workshop und sogar jede besuchte Unterrichtsstunde als ein Anteil am Katonah Teacher Training.

Ich habe jetzt ein paar davon besucht und muss leider sagen: Es gibt sehr viele Dinge, mit denen ich nicht einverstanden bin in der Welt des Katonah Yoga.

Aber eine Lehrerin hat mich mehr beeindruckt als alle anderen, und das ist Dages Juvelier Keates, bei der ich auch meinen ersten Katonah Workshop zum Thema Assists absolviert habe.

Dages ist politisch, queer, lebensbejahend wie sonst niemand, den ich kenne und wie die anderen Damen auf dieser Liste einfach so total normal.

Momentan tourt sie durch Europa, also schaut auch gern mal als Nicht-Lehrer in einem 40 Stunden Workshop vorbei!

Infos unter: https://www.dagesjuvelierkeates.com

Wie schaut’s bei dir aus? Welche Lehrer haben dich beeinflusst? Online, in Persona an deinem Wohnort oder in der großen weiten Welt?

Forrest Yoga Leitfaden für Zuhause

Natürlich wünschen wir uns als Yogalehrer, dass du regelmäßig in unsere Klassen kommst, schließlich leben wir und das Studio davon.

Aber viel wichtiger, als wie oft du im Studio die Matte ausrollst, ist deine eigene Yogapraxis zuhause. Ich würde sogar behaupten, 3 Mal die Woche 20 Minuten Yoga praktizieren ist viel wirksamer als einmal die Woche 90 Minuten. Trotzdem ist ein Kurs gemeinsam mit anderen, im längeren Format und mit Lehrer-Assists ein ganz anderes, intensiveres Erlebnis, ganz besonders beim Forrest Yoga, wenn alle synchron in Ujayyi atmen und man gemeinsam von der Wand rutscht 😉

Ganz häufig fragen mich Teilnehmer, wie sie denn Zuhause ihre Yogapraxis strukturieren können, sodass es “noch richtiges Forrest Yoga ist”. Deswegen habe ich dir eine kleine Übersicht gebastelt, in der die “Must-Have”-Elemente einer Forrest Praxis in der richtigen Reihenfolge aufgeführt sind.

Mache ich mich jetzt selbst arbeitslos damit? Nein. Das hier ist ein Leitfaden für eine mögliche Praxis mit B-Serien. Die Grundbewegungen im Forrest Yoga und die Bauchübungen lassen sich in einer einfachen Infografik nicht erklären. Die Grafik setzt voraus, dass du bereits Erfahrung mit Forrest Yoga hast und in dieser Praxis keine fortgeschrittenen Asana wie intensive Twists, Rückbeugen oder Armbalancen üben willst. Denn dabei gibt es eine Menge anderer Dinge zu beachten; nicht umsonst gibt es ja Yogalehrerausbildungen, die tausende von Stunden in Anspruch nehmen.

DISCLAIMER: Das hier ist nicht “DIE FORREST YOGA SEQUENZ”; das gibt es nämlich nicht. Man könnte eine Forrest Yoga Klasse bis aufs Savasana vollkommen anders strukturieren und es wäre noch immer Forrest Yoga. Allerdings ist das hier ist eine sehr übliche, simple Struktur, die sich gut eignet, wenn man mal einfach “losyogen” möchte. Viel Spaß damit!

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Yoga fürs Büro – Im Sitzen, für unterwegs

Diese Woche bauen wir ein bisschen an das Video der letzten Woche an mit ein paar einfachen Yogaübungen, die du jederzeit im Sitzen machen kannst, um Hände, Schultern und Nacken zu entlasten. Dafür brauchst du nur ein paar Minuten – baue doch eine dieser Übungen nach jeder Stunde ein, in der du sitzend arbeitest und lass mich wissen, was das bei dir verändert!

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Forrest Yoga Wrist Stretches (Deutsch)

Wann hast du das letzte Mal etwas für deine Hände, Finger und Handgelenke getan? 99% der Zeit nutzen wir unsere Hände und Finger, um sie nach innen zu bewegen – beim Tippen, Greifen, Festhalten. Mit der Zeit kann das ganz schön verkrampfend wirken, auch wenn du vielleicht glaubst, dieses “Krallengefühl” ist ganz normal – das muss es nicht sein!

Im Forrest Yoga machen wir deswegen vor jeder Klasse (wenn Zeit ist) diese Übungen für Hände, Handgelenke und Finger. Neben der Tatsache, dass diese Übungen fantastisch für jeden sind, der mit seinen Händen arbeitet, bereiten sie die Hände und Handgelenke auch auf alle Yogaposen vor, in denen wir diese Körperteile belasten, vom herabschauenden Hund und der Kobra bis hin zu fortgeschrittenen Armbalancen.

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Ujayyi Atmung mit Video-Anleitung

07fa303f603c098a00a3db3d35689229--darth-vader-dark-side.jpgHattest du schon einmal dieses Erlebnis, dass du in einem Yogakurs warst und alle so krass laut atmen? Dieses laute Atmen ist die sogenannte “Ujayyi-Atmung”, die beim Ashtanga-Yoga, Forrest Yoga und einigen anderen Yogastilen zum Standard gehört.

Das Wort “Ujayyi” kommt aus dem Sanskrit und heißt so viel wie “siegreich”… siegreich über den Alltag, in dem wir oft die Flach- und Schnappatmung praktizieren 😉 Bei der Ujayyi-Atmung wird dein parasymphatisches Nervensystem stimuliert. Dein Gehirn schaltet um in eine andere Frequenz, von Alpha nach Beta. Vom Stress- in den Ruhemodus. Dieses Nervensystem glaubt zwar, es sei autonom, aber der schlaue Yogi weiß, wie er es manipuliert.

Um das zu üben, brauchst du zum Glück keinen Doktortitel (auch wenn der nicht schaden kann). Im folgenden Video kannst du es mit mir üben, indem du dir vorstellst, du hauchst einen beschlagenen Spiegel an.

Lust auf mehr Infos auf der Yogawelt und kostenlose Online-Klassen? Abonniere den Newsletter, um auf dem Laufenden zu bleiben und übe deine Ujayyi-Atmung ganz anonym im monatlichen Online-Livestream 🙂

Was ist denn bitte Forrest Yoga?

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Photo by veeterzy on Pexels.com

Vorab: Nein, man macht es nicht im Wald, da wäre es in der Regel zu zugig… Regenwald ginge vielleicht 😉 Die Baum-Pose gibt es im Forrest Yoga, kommt aber nicht allzu oft vor. Naturverbundenheit ist ein großer Aspekt der spirituellen Forrest Yoga Praxis, aber in einem normalen Kurs wirst du davon weniger erleben.

Forrest Yoga ist eine intensive, kraftvolle Yoga-Art, die von Ana T. Forrest in den letzten 40 Jahren in Anlehnung an verschiedene Yogastile entwickelt wurde. Erfahrenere Yogis werden vieles Widererkennen, besonders aus den Stilen Iyengar, Sivananda und Ashtanga Yoga.

Forrest Yoga basiert auf klassischem Hatha Yoga, ist aber speziell an den heutigen westlichen Lebensstil angepasst. Forrest Yoga kann heilend wirken, auf jeden Fall spendet es viel Kraft: Der Fokus liegt auf dem längeren Halten von Posen und dem Lösen von körperlichen sowie inneren Blockaden.

Ganz besonders einzigartig sind die Grundbewegungen im Forrest Yoga: Aktive Füße und Hände, ein entspannter Nacken (kein „schau nach oben“, ganz im Gegenteil), Bauchübungen, welche die Körpermitte kräftigen, der „Shoulder Wrap“, mit dem die Schulter- und Oberkörpermuskulatur stabilisiert wird.

Ana Forrest hat ein bewegtes Leben geführt, von Misshandlung im Kindesalter über Essstörungen, Sucht und vieles mehr – daher wird trotz des scheinbar körperlichen Fokus viel Wert auf die Verbindung zwischen Körper und Geist und emotionale Weiterentwicklung gelegt.

Forrest Yoga hilft, Körper, Geist und Seele in Einklang zu machen, und zwar ganz praktisch spürbar!

Vier Grundpfeiler

Forrest Yoga basiert auf den vier Grundprinzipien Atem, Kraft, Authentizität und Spirit – was genau damit gemeint ist, habe ich in einem kleinen Video zusammengefasst.

Eine typische Forrest Yoga Klasse

Was erwartet dich also in einer Forrest Klasse? Die meisten offenen Stunden sind 75 oder 90 Minuten lang. Idealerweise wird in einem auf ca. 26 – 28 Grad beheizten Raum geübt, das ist aber nicht immer der Fall. Wir nutzen viele Hilfsmittel und sehen sie als viel mehr als eine „Krücke“ für Anfänger. Daher gilt, auch wenn du schon viele Jahre Yogaerfahrung hast: Nimm dir die Hilfsmittel, die der Lehrer zu Beginn der Stunde ankündigt!

Die Klasse beginnt mit einem kleinen inneren Check-In, bei dem der Lehrer auch den Intent, das Thema der Stunde vorstellt. Darauf folgen Atemübungen, die dir helfen, mehr in dich hinein zu spüren. Nach ein paar Aufwärmposen folgen die einzigartigen Forrest Yoga Bauchübungen, die dein Core und den Rücken stärken, aber auch vor allem deine emotionale Durchhaltekraft 😉

Weiter geht es mit einer bunten Mischung aktiver Posen. Dazu können klassische Sonnengrüße gehören, aber auch Umkehrhaltungen, verschiedene Varianten der Brücke und stehende Posen.

Manchmal erinnert die Abfolge an einen Vinyasa-Kurs, bei dem zwischen 2-3 stehenden Posen ein halber Sonnengruß eingeschoben wird, mal gibt es eine intensive „stehende Serie“, bei der 7-15 Posen auf einer Seite eingenommen wird und dann erst zur anderen Seite gewechselt wird (keine Sorge, in einem gemischten Kurs sind es eher unter 10 Posen hintereinander). Die Posen werden zunehmend intensiver, bis zum „Apex“, dem Höhepunkt der Klasse. Je nach Level der Klasse kann das ganz unterschiedlich sein. Darauf folgen ein paar Posen zum Herunterfahren und natürlich das Savasana.

Wenn du jetzt Forrest Yoga googelst und irre Vorführungen mit vielen Umkehrhaltungen, Armbalancen und Handständen findest: Das wird dir in einer offenen Yogastunde nicht begegnen, vielleicht aber in einem Forrest-Workshop oder einer längeren Klasse (auch bekannt als „Intensives“).

Generell sind alle Klassen so konzipiert, dass Anfänger, Fortgeschrittene, Junge, Alte, Gesunde, Verletzte und auch Schwangere an jeder Forrest Yoga Stunde teilnehmen und individuell gefordert und gefördert werden.

Apropos individuell: Ganz besonders sind im Forrest Yoga die vielen Hilfestellungen („Hands-on assists“) durch den Lehrer. Sie sind meist weniger eine Korrektur als eine Einladung, mehr in dich hinein zu spüren.20190217-_GKU7358.jpg

Manchmal möchte man lieber nicht berührt werden – ich gehöre selbst zu denen, die das sehr kritisch sehen! Viele Yogalehrer wollen einen irgendwie „zurechtbiegen“, das ist unangenehm und fühlt sich zu invasiv an. Forrest Yoga Lehrer üben diesen Kontakt aber ganz intensiv ab dem ersten Tag ihrer Lehrerausbildung und bilden sich auch ständig in diese Richtung fort. Lass dich gern darauf ein!

Für wen ist Forrest Yoga?

Forrest Yoga ist perfekt, wenn du einen anspruchsvollen Job hast – egal, ob im sitzen oder durch körperliche Arbeit und ständige Bewegung. Du kannst ausgeglichener werden, innere Ruhe finden und gleichzeitig deinen Körper stärken.

Besonders, wenn du mit Verletzungen oder chronischen Erkrankungen kämpfst, kannst du mit Forrest Yoga aktiv zur Selbstheilung beitragen.

Um Forrest Yoga zu praktizieren, musst du weder erfahren, noch fit oder flexibel sein, aber durchaus neugierig und gewillt, deine ausgetretenen Pfade zu verlassen.

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